So sinnlich wie noch nie: Der neue Elvis
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„EPic“, eine von Baz Luhrmann aus ungesichtetem Material gefertigte Doku, zeigt die Sinnlichkeit von Elvis Presley auf intensivste Weise. Die Musik hat er zudem so auffrisiert, dass sie perfekt zur IMAX-Ästhetik passt.

EPiC Elvis Presley in Concert, Universal Pictures Universal
Der Regisseur macht exakt da weiter, wo er die Zuschauer seines 2022 gefertigten Elvis-Biopics entließ: beim späten Elvis. Hauptdarsteller Austin Butler verwandelte sich im Finale in den echten Elvis. Die Handlung blendete in dessen allerletzten Auftritt. Der passierte 1977. Schwer schnaufend wies der übergewichtige Elvis seine Rhythmussektion in die Schranken. Bei den Recherchen zu seinem Biopic entdeckte der für seine Opulenz bekannte Baz Luhrmann bislang ungesichtetes Filmmaterial, das zu einem guten Teil bei Proben aufgenommen wurde. Aus 59 Stunden Film bastelte er eine 97-minütige Tour de Force durch die letzten Jahre des ehemaligen King of Rock´n´Roll. Statt puren Rock´n´Roll gibt es in „EPic“ jene köstliche Mischung aus Country, Gospel und R&B, die Elvis als Interpreten am Gipfel seiner Ausdruckskraft zeigen.
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Das wäre schon genug, aber Luhrmann, immer schon ein Freund neuester Technologien, gibt auf der Tonspur Gas. Er frisiert die Aufnahmen derart auf, dass sie auf sensationelle Weise den Hörgewohnheiten des 21. Jahrhunderts entsprechen. Zum Immersionseffekt des IMAX-Formats, will heißen, der Besucher genießt die Illusion, selbst Teil des Geschehens zu sein, kommt ein Sound von immenser Dynamik, der Klassiker von „Baby Let´s Play House“ bis „Dirty, Dirty Feeling“ derart auffrischt, dass selbst Kenner wähnen, etwas Neuem zu lauschen. Dazu wackelt das volle, aber längst nicht fette Gesicht von Elvis in der Totale. Der Mund ist überraschend klein, für die Sounds, die dieser Kehle entkommen. Die halb geöffneten Augen, in die salziger Schweiß rinnt, sind von einem intensiven Blau. In keinem Film hat man die unmittelbare Sinnlichkeit von Elvis bislang so einfangen können. Vielleicht war ja das der Grund, warum Presley in einigen der Spielfilme, in denen er agierte, braune Haftschalen trug. Familienfreundlichkeit war wichtig.
Das Mikrofon im Mund
Bei Luhrmanns „EPic“ nicht. Da wird die Sinnlichkeit des King penibel untersucht. Etwa in dem Probenausschnitt, wo Presley den Swamp-Rock-Klassiker „Polk Salad Annie“ von Tony Joe White zelebrierte. Einen kurzen Moment nahm er, dieser sehr physische Sänger, gar das Mikrofon in den Mund. Dazu schwang er immer wieder unsichtbare Lassos in der stickigen Saalluft. Rückblenden zu Interviews und Pressekonferenzen geben die imaginären Zwischenüberschriften in diesem schwungvollen Streifen. „You call it singing? This stuff you do?“ fragt eine freche Reporterschnauze. Elvis musste nur die Augenbrauen heben, um ihn in die Schranken zu weisen.
Im „International Hotel“ in Las Vegas gab er den King Of The Jungle. Jetzt regierte der „böse Beat“, der Elvis schon früh in seiner Karriere vorgeworfen wurde. Gefährlich für die Jugend sei er. Und ja, er ist es, in dieser Darreichungsform, immer noch. Die Damen warfen ihm BHs auf die Bühne. Er hängte sich diese ins Gesicht und sang weiter. Ging er auf Pirsch ins Auditorium, rissen sich Mädels von 14 bis 64 darum, ihm einen Kuss abzuringen. Meist war er willig. Nie war es bloß die Stirn oder die Wange, immer der Mund, auf den er es abgesehen hatte.
Er wäre auf der Bühne zu Hause sagt er an einer Stelle. Wie die Welt nach seinem Ableben erfuhr, machte er abseits der Bretter ziemlich viel Blödsinn. Tablettenmissbrauch und zu viele Erdnüsse, Bananen, Speck-Toasts beendeten dieses pralle Leben allzu früh. „Elvis ate America before America ate him”, dichtete U2-Sänger Bono 1995. Als Zitat wabert es kurz durch „EPic.“ Eindrucksvoll ist auch der visuelle Schnelldurchlauf durch 20 Elvis-Filme, der nicht zuletzt auch aus der Perspektive der Mode entzückt. Im Zentrum aber steht die bebende Stimme. „Elvis singt nicht bloß Noten.“ heißt es in einer Gospelpassage. Wie wahr, dieser Mann dealte mit purer Emotion.
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